Merkels Pannenflug: Bereitschaftsflotte ausgebaut werden

Nach dem Pannenflug von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum G20-Gipfel will die Bundeswehr die Flotte der Flugbereitschaft vergrößern. Laut Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sollen dafür 200 Millionen Euro mehr aus der Staatskasse beantragt werden.

Merkels Pannenflug: Bereitschaftsflotte ausgebaut werden

Ende November musste Merkel wegen eines technischen Defekts an ihrem Regierungsflugzeug auf dem Flug zum G20-Gipfel in Argentinien umdrehen und am Flughafen Köln-Bonn zwischenlanden. Dadurch verpasste sie den Auftakt des Gipfels in Buenos Aires und musste sogar bilaterale Gespräche absagen.

„Dass die Kanzlerin verspätet zu G20 kam, war bitter. Damit sich so etwas nicht wiederholt, stocken wir jetzt bei den Besatzungen auf und prüfen die Beschaffung von ein oder zwei weiteren Flugzeugen für die Langstrecke“, sagte
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen der „Bild am Sonntag“.

Nach Angaben hält die Bundeswehr die Beschaffung mindestens eines dritten Langstreckenflugzeugs vom Typ A330 oder A350 für erforderlich. Die Kosten für den Kauf lägen je nach Ausstattung und ob sie gebraucht oder neu erworben werden zwischen 200 und 300 Millionen Euro.

Letzte Änderung: 15 Aralık 2018, 19:52
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